Film .“Von der Macht des Verdächtigens“ – Unser Filmfestival

Von der Macht des Verdächtigens

Eginald Schlattner und das Securitate-Trauma

Fr, 30. Aug. 2019 (Gründungstag der Securitate am 30. Aug. 1948)

Der Schriftsteller und Gefängnispfarrer Eginald Schlattner erfuhr in exemplarischer Weise die Schrecken der rumänischen Diktatur. Als Angehöriger der deutschen Minderheit erlebt er als Zehnjähriger die Hinwendung vieler Siebenbürger Sachsen zum Nationalsozialismus. Ende der 50er Jahre wird Schlattner als Student von der Securitate festgenommen. Die Schergen drohen ihm, die über 300 Studenten seines Literaturkreises zu verhaften. Nach Monaten schwerer Verhöre entscheidet er sich – damals vom Kommunismus überzeugt – Informationen über mehrere regimekritische Autoren preiszugeben.

In seinem kontrovers diskutierten Roman „Rote Handschuhe“ rekapituliert Schlattner die zwei Jahre seiner Zellenhaft. Das Buch offenbart minutiös den Psychoterror des Geheimdienstes. Im Film begegnen wir dem in Siebenbürgen lebenden Autor und mehreren seiner Schicksalsgenossen, die die Verbrechen des rumänischen Regimes als politische Gefangene überlebten. Die Recherchen führen zu ehemaligen Securitate-Offizieren, in ein früheres Straflager und in das heutige Archiv der Securitate-Akten. Fast 30 Jahre nach der Rumänischen Revolution (im Dez. 1989) sind Eginald Schlattners Erinnerungen ein herausfordernder Beitrag zur schmerzhaften Aufarbeitung der Geschichte. (90 min.)

Eintritt freie Spende

Film : „Musik nach dem Krieg“ – unser Filmfestival

Musik nach dem Krieg

Kosovo zwischen Trauma und Neubeginn

Mi 21. Aug. 2019

Auch 20 Jahre nach dem Krieg ist der Kosovo-Konflikt ein unbewältigtes Kapitel europäischer Geschichte. Erstmalig ist es jedoch dem österreichischen Cellisten Meinhard Holler gelungen, albanische und serbische Musikstudenten zusammen zu bringen. Am Internationalen Kammermusikkurs “colluvio“ nehmen auch MusikerInnen aus Österreich teil.

Auf dem abgeschiedenen Gut Hornegg, nahe Graz, proben Dozenten mit den Studierenden Klaviertrios (Smetana, Debussy, Schostakowitsch), bevor sich die ganze Gruppe auf eine Konzerttournee begibt. Die Reise führt in Heimatstädte der Studenten – nach Pristina, das ethnisch geteilte Mitrovica, Prizren und Belgrad. Der Regisseur Walter Wehmeyer hat in das Filmtagebuch auch Aufnahmen seiner Dreharbeiten vor dem Kosovo-Krieg eingewoben – den Jahren 1992 und 1998. Im Mittelpunkt steht das leidenschaftliche musikalische Arbeiten und die fragile Freundschaft zwischen jungen Albanern und Serben. (60 min.)

Eintritt: freie Spende

Film : „Was ist Das Leben“ – Isabella Krapf und das Pyongyang Harmonica Ensemble

Fr, 16. Aug. in Anwesenheit von Isabella Krapf

Die Musik und ihr Entdeckergeist brachten sie nach Nordkorea. Die Wiener Mundharmonika-Professorin Isabella Krapf bildete in Österreich 14 nordkoreanische MusikstudentInnen aus, lehrte in Pyongyang und erschloss sich mit ihren Reisen ein unbekanntes Land. (60 min.)

mit zahlreichen einzigartigen Photos aus Nordkorea, die im Film zu sehen sind

Eintritt freie Spende

Film : „Schattenrand “ – unser Filmfestival

Schattenrand
Das C.A.R.É. und die Ausgegrenzten von Genf
Fr, 9. Aug.

Selbst in Schweizer Großstädten lebt 20% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Der Film begleitet Menschen, die in unserer Gesellschaft auf der Strecke bleiben und von der Umwelt gemieden werden. Gegen Exklusion kämpft in Genf seit 40 Jahren das C.A.R.É. (Caritas-Accueil-Rencontres-Échanges et Réinsertion sociale). Es gibt Menschen die Möglichkeit, durch künstlerische oder handwerkliche Aktivitäten, durch neue Begegnungen Selbstvertrauen und Lebensfreude wieder zu erlangen.
Das C.A.R.É. ist für viele von ihnen eine Chance, die Abwärtsspirale von Isolation, gescheiterten Beziehungen, Arbeitslosigkeit, Drogen und Armut aufzuhalten und den Weg in die Gesellschaft zurückzufinden. (58 min.)

 

Eintritt :Freie Spende

„Django – Ein Leben für die Musik “ – unser Filmfestival

Man sagt : von den besten 5 Gitarristen auf der Welt belegt Django Reinhardt die ersten 3 Plätze

 

Django – ein Leben für die Musik

….beleuchtet das Leben des legendären Sinti – Jazzmusikers Django Reinhardt  zur zeit der deutschen Besatzung in Paris .

 

ein sehenswerter Film mit jeder menge Gipsy Swing

Eintritt freie Spende

Schopenhauers Filmfestival : „Female Pleasure „

Kino im Cafehaus

 

In ihrem Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE  ( 2018) widmet sich Regisseurin Barbara Miller fünf jungen Frauen, die jeweils einer der fünf Weltreligionen angehören und eine Sache gemeinsam haben: Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav kämpfen gegen die Dämonisierung der weiblichen Sexualität und setzen sich für Aufklärung und sexuelle Selbstbestimmung aller Frauen ein. Aufgrund ihres Engagements sehen sich die fünf Frauen in ihrer Gesellschaft oder ihrer religiösen Gemeinschaft Diffamierung, Verfolgung und sogar Todesdrohungen ausgesetzt.

Eintritt freie Spende

Gerne sind alle nachher noch zum gemeinsamen Gedankenaustausch eingeladen

 

Schopenhauers Filmfestival : „Wunderkammer“ magische Welten – Österreichische Filmprämiere – sehenswert

Kino im Cafehaus

Wunderkammer   90min  Magnitudo Film 2019

großartiger Film der Italienischen Filmfirma Magnitudio über die privaten Wunderkammern die es auch heute noch gibt : exklusive Sammlungen mit unglaublichen Objekten oder Teure Unikate in Schlössern und Villen . Man kommt aus den Staunen nicht heraus  – dazu eine großartige Kameraführung in die geheimen Schatzkammern , die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind .

Die Österreichische Prämiere hier bei uns im Schopenhauer – tauchen wir ein in die Welt der Wunder !

Wir freuen uns auf euch !

Eintritt Freie Spende